Technik-Lexikon

3M Touchscreen
3M steht für Minnesota Mining and Manufacturing und ist ein weltweit agierender Multi-Technologiekonzern mit Hauptsitz in St. Paul/Minnesota in den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen stellt u.a. Klebeprodukte her. Bei Verbrauchern ist 3M bekannt durch seine Marken Post-It und Scotch.

ADSL
Mit Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL, engl. „asymmetrischer, digitaler Teilnehmer-Anschluss“) wird die zur Zeit häufigste Anschlusstechnik von Breitbandanschlüssen für Konsumenten bezeichnet. Sie wurde auf Basis der DSL-Technik mit der Maßgabe entwickelt, über die vorhandene Telefonanschlussleitung zu funktionieren, ohne die Telefonie über den Festnetzanschluss zu beeinträchtigen, und gleichzeitig den meist asymmetrischen (ungleichen) Datenratenbedürfnissen der Privatkunden nach höherer Empfangs- als Sendedatenrate nachzukommen.

Barrierefreiheit
Barrierefreiheit bedeutet, dass Gegenstände, Medien und Einrichtungen so gestaltet werden, dass sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung uneingeschränkt benutzt werden können.

Bei unseren Produkten unterscheiden wir hierbei zwischen einer mechanischen und einer softwaretechnischen Lösung.

Bei der mechanischen Lösung kann das Terminal beispielsweise mit einem höhenverstellbaren Display ausgestattet werden, bzw. gibt es Terminallösungen, bei der man die Gesamthöhe des Terminals individuell anpassen kann. Damit können Rollstuhlfahrer das Display per Knopfdruck bequem auf die passende Höhe verschieben und somit problemlos die Anwendung bedienen.

Eine Softwarelösung kann per Interaktion durch den Benutzer realisiert werden. Statt eines Terminals mit Tastaturvorbau und höhenverstellbarer Mechanik verwendet man ein größeres Touchscreenfähiges Display. Eine dynamische Software ermöglicht dem Rollstuhlfahrer die Navigationsleiste der Anwendung auf Augenhöhe zu verschieben. Somit können auch Menschen mit Handicap die Digital Signage Anwendungen bequem bedienen.

Bluetooth
Bluetooth ist ein in den 1990er Jahren ursprünglich von Ericsson entwickelter Industriestandard gemäß IEEE 802.15.1 für die Funkvernetzung von Geräten über kurze Distanz (WPAN). Bluetooth bildet dabei die Schnittstelle, über die sowohl mobile Kleingeräte wie Mobiltelefone und PDAs als auch Computer und Peripheriegeräte miteinander kommunizieren können. Hauptzweck von Bluetooth ist das Ersetzen von Kabelverbindungen zwischen Geräten.

Digital Signage
Digital Signage (dt: Digitale Beschilderung) umschreibt den Einsatz digitaler Medieninhalte bei Informationssystemen wie beispielsweise digitale Türbeschilderung, elektronische Plakate, Informationsterminals, Begrüßungssystemen und vielem mehr.

Die MediaCluster GmbH zeichnet sich mit über 9 Jahren Praxiserfahrung in diesem Bereich aus. Im Zuge dieser Erfahrung wurden zahlreiche individuelle Lösungen realisiert.

eKiosk
eKiosksysteme sind Computeranlagen, die den Nutzern in der Öffentlichkeit schnell die gewünschten Informationen zur Verfügung stellen. Die individuell eingespielte Software bietet dem Nutzer begrenzte Informationen zu einem Themengebiet, beispielsweise an öffentlich Plätzen Informationen für Touristen, Lagepläne, Fahrplanauskunft, Sehenswürdigkeiten. Aber auch bei Messen erfreuen sich eKisoksysteme einer immer größeren Beliebtheit um den Besucher die neuesten Produkte näher zu bringen.

ESG-Sicherheitsglas
Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) besteht aus einer Glasscheibe und bietet eine erhöhte Beständigkeit gegen Temperaturwechsel sowie eine hohe Biege-, Schlag- und Stoßfestigkeit. Im Bruchfall zerfällt ESG in kleine, lose zusammenhängende Bruchstücke und weist dadurch eine geringe Verletzungsgefahr auf.

EVA-Prinzip
Das EVA-Prinzip (Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe) gilt als Grundschema der elektronischen Datenverarbeitung (EDV).

Full HD
Der aus dem Englischen stammende Begriff „Full HD“ bedeutet komplettiert und übersetzt „Vollständig hochauflösend“. Damit wird zumeist die Eigenschaft eines HDTV-fähigen Gerätes (Fernseher, DVD-Player, Set-Top-Box, Spielkonsole, etc.) bezeichnet, die höchste mögliche HD-Auflösung ausgeben zu können. Hierfür kann bspw. ein Fernsehgerät über eine reale physikalische Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln verfügen oder ein hochauflösender DVD-Player die für diese Auflösung tatsächlich erforderlichen Signale vollständig ausgeben.

Frontend / Backend
Die Begriffe Frontend und Backend (deutsch „vorderes und hinteres Ende“) werden in der Informationstechnik an verschiedenen Stellen in Verbindung mit einer Schichteneinteilung verwendet. Dabei ist typischerweise das Frontend näher am Benutzer, das Backend näher am System. In manchen Fällen ist diese Interpretation nicht anwendbar, es gilt aber prinzipiell, dass entsprechend dem EVA-Prinzip das Frontend näher an der Eingabe und das Backend näher an der Verarbeitung oder Ausgabe ist.

HD ready
HD Ready ist ein von der European Information, Communications and Consumer Electronics Industry Technology Association (EICTA) Anfang 2005 geschaffenes Label für Geräte, die hochauflösendes Fernsehen (HDTV) wiedergeben können. Das „HD ready“-Logo ist zurzeit das einzige herstellerübergreifende Siegel in Europa, das eine Mindestkonfiguration für HDTV-Equipment ausweist.

HiFi
High Fidelity (engl. hohe (Klang-)Treue), kurz Hi-Fi ist ein Qualitätsstandard für Audio-Wiedergabegeräte.

Intranet
Ein Intranet, von lateinisch intra für innen und englisch net für Netz, ist ein Rechnernetz, das im Gegensatz zum Internet nicht öffentlich ist.
Im Unterschied zu Begriffen wie Local Area Network und Global Area Network bezeichnet dieser Begriff nicht die räumliche Ausdehnung eines Rechnernetzes, sondern die (begrenzte) Ausdehnung seines Benutzerkreises.

IP 65
Die Schutzart gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln (zum Beispiel Geräte, Leuchten und Installationsmaterial) für verschiedene Umgebungsbedingungen an, zusätzlich den Schutz von Menschen gegen potentielle Gefährdung bei deren Benutzung.

Kabel (RJ45)
RJ-Steckverbindungen sind von der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) genormte Steckverbindungen für Telekommunikationsverkabelungen. Die Standards beschreiben die Bauformen von Steckern und Buchsen sowie deren Kontaktbelegungen und werden mit den Buchstaben RJ in Verbindung mit einer Zahl (z. B. RJ-45) – teilweise auch ohne Bindestrich – bezeichnet, wobei die Buchstaben "RJ" für Registered Jack (genormte Buchse) stehen.

mc one4all
Die Software mc one4all macht jedes Multimedia-System der MediaCluster GmbH so modular, dass es mit den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden wachsen kann. Alle Inhalte einer Multimedia-Anwendung können selbstständig verändert und verwaltet werden. Dabei sind für den Umgang mit dem Redaktionssystem keine technischen Vorkenntnisse notwendig.

PLASMA/LCD Flachbildschirme
Ein Plasmabildschirm ist ein Farb-Flachbildschirm, der das verschiedenfarbige Licht mit Hilfe von Leuchtstoffen erzeugt, die durch von Gasentladungen erzeugtes Plasma angeregt werden.
Plasmabildschirme werden hauptsächlich als große (ab 37") Fernseh-Anzeigegeräte eingesetzt.
Ein Flüssigkristallbildschirm oder eine Flüssigkristallanzeige (englisch liquid crystal display, LCD), ist ein Bildschirm oder eine Anzeige (englisch display), dessen Funktion darauf beruht, dass Flüssigkristalle die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen, wenn ein bestimmtes Maß an elektrischer Spannung angelegt wird.

RAL-Farben
Die RAL-Farbsysteme sind Normungen des RAL-Instituts (ursprünglich Reichs-Ausschuß für Lieferbedingungen) für Farben. Bekannt ist vor allem die heute „RAL CLASSIC“ genannte Farbreihe mit vierstelligen Farbnummern, die seit 1927 besteht und heute 213 Farben umfasst.

Router
Router sind Geräte aus dem Bereich Computernetzwerke, Telekommunikation und Internet, die mehrere Rechnernetze – je nach Sichtweise – koppeln oder trennen. Dabei analysiert der Router die ankommenden Datenpakete nach ihrer Zieladresse und blockt diese oder leitet sie entsprechend weiter (die Pakete werden geroutet). Weitergeleitete Pakete gelangen entweder in ein dem Router selbst bekanntes, direkt angeschlossenes Zielnetz (auch Ziel-Subnetze) oder werden zu einem ebenfalls in einem direkt angeschlossenen Netz liegenden Router weitergereicht.

RS 232 Schnittstelle
Der Begriff EIA-232, ursprünglich RS-232, bezeichnet einen Standard für eine serielle Schnittstelle, die in den frühen 1960ern von einem US-amerikanischen Standardisierungskomitee (heute EIA – Electronic Industries Alliance) eingeführt wurde.

Schnittstellen
Als Schnittstelle wird der Teil eines Systems bezeichnet, der der Kommunikation dient. Speziell im Softwarebereich sind Schnittstellen logische Berührungspunkte in einem Softwaresystem. Sie definieren, wie Kommandos und Daten zwischen verschiedenen Prozessen und Komponenten ausgetauscht werden. Dabei unterscheidet man Schnittstellen zum Zugriff auf Systemroutinen, zur Kommunikation mit anderen Prozessen und zum Verbinden einzelner Softwarekomponenten (Module) eines Programms bzw. programmübergreifende Schnittstellen.

Das Team der MediaCluster GmbH darf sich durch langjährige Erfahrung als Spezialist für Entwicklung von Schnittstellen bezeichnen. Der größte Vorteil dieser Schnittstellentechnologie ist die Möglichkeit der vollen Automatisierung Ihres Systems und der damit verbundenen Mitarbeiterentlastung. Ein Beispiel dazu finden Sie bei dem von uns entwickelten Gerichtssaalmanagementsystem des Landesarbeitsgerichts (www.gerichtssaalmanagement.de).

Touchscreen
Ein Touchscreen, Tastschirm bzw. Sensorbildschirm ist ein Computereingabegerät, bei dem durch Berührung von Teilen eines Bildes der Programmablauf eines technischen Gerätes, meist eines Computers, scheinbar direkt gesteuert werden kann. Die technische Umsetzung der Befehlseingabe ist für den Nutzer quasi „unsichtbar“, und erzeugt so den Eindruck einer unmittelbaren Steuerung eines Computers per „Fingerzeig“. Das durch den Touchscreen „berührungsempfindliche“ Bild kann dabei sowohl dynamisch mittels Monitoren oder über Projektion, als auch physikalisch (z. B. gedruckt) generiert worden sein.

Statt einen Cursor per Maus o. Ä. zu steuern, kann der Finger oder ein Zeigestift verwendet werden. Die Anzeige eines Cursors wird damit überflüssig. Der Berührungspunkt wird als Cursorfocus bezeichnet.

Die Analogie zum Mausklick ist ein kurzes Tippen. Durch Ziehen des Fingers oder Stiftes über den Touchscreen kann eine Drag-&-Drop-Operation ausgeführt werden.

Verschiedene Touchscreen-Technologien und ihre Unterschiede im Überblick:

resistiv
+ unempfindlich gegen Schmutz
+ preislich attraktiv
+ bedienbar mit vielen Gegenständen: z.B. Fingern, Handschuhen, Kunststoffstiften, etc.
+ hohe Auflösung (Präzision)
+ Anwendung in Feuchträumen möglich

- Lichtdurchlässigkeit nur 70-80%
- empfindlich gegen mechanische Beschädigungen
- mäßig beständig gegen Chemikalien

kapazitiv
+ unempfindlich gegen Schmutz, beständig gegen Chemikalien
+ gering empfindlich gegen mechanische Beschädigungen
+ gute Auflösung
+ sehr präzise
+ gute optische Transparenz

- Bedienung nur durch Berührung mit dem Finger möglich
- Tiefe Kratzer in der Beschichtung führen zu Störungen
- Anwendung in Feuchträumen nur bedingt möglich
- Hoher Preis

SAW

+ Lichtdurchlässigkeit 100%
+ unempfindlich gegen Schmutz
+ unempfindlich gegen mechanische Beschädigungen
+ beständig gegen Chemikalien

- bedienbar nur mit den Fingern oder einem weichen Handschuh
- Anwendung in Feuchträumen nicht möglich, da z.B. laufende Wassertropfen, die Ultraschallwellen absorbieren könnten


Infrarot
+ bedienbar mit Allem! z.B. Finger, Kreditkarte, Stift, Handschuh
+ Schutzglasscheibe, freier Wahl
+ Outdoortauglich
+ Lichtdurchlässigkeit 100%

- Kein Schutz der Displayoberfläche
- Mögliche ungewollte Aktivierung
- Hoher Preis


Trackball
Ein Trackball (auch: Track Ball, deutsch Rollkugel) ist ein Eingabegerät, das aus einem Gehäuse besteht, in dem eine Kugel angebracht ist. Die Kugel wird mit den Fingern bewegt. Der Trackball funktioniert wie eine Art auf den Kopf gelegte Computermaus. Gehäuse und Kugel bestehen üblicherweise aus Kunststoff.

UMTS
Universal Mobile Telecommunications System, besser bekannt unter der Abkürzung UMTS, steht für den Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten (384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s) als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), dem GSM-Standard (9,6 kbit/s bis 220 kbit/s), möglich sind.

Webcam
]Eine Webcam ist eine Kamera, deren Bilder direkt auf eine Seite des World Wide Web übertragen werden. Meist werden die Bilder in kurzen Intervallen aktualisiert, selten wird ein Livestream übertragen.

WiFi und Wireless Lan
WiFi:
Die Wi-Fi Alliance ist eine 1999 ursprünglich unter dem Namen WECA (Wireless Ethernet Compatibility Alliance) gegründete, über 300 Unternehmen umfassende Organisation, die Produkte verschiedener Hersteller auf der Basis des IEEE-802.11-Standards zertifiziert und so den Betrieb mit verschiedenen Wireless-Geräten gewährleistet (Interoperabilität).

Hintergrund war, dass in vielen Produkten der Standard nicht vollständig implementiert bzw. durch proprietäre Erweiterungen aufgeweicht wurde. Dadurch ergaben sich häufig Inkompatibilitäten zwischen Produkten verschiedener Hersteller.

In einigen Ländern (USA, Spanien, Frankreich, Italien, Republik Südafrika, Chile u. a.) wird Wi-Fi als Synonym für WLAN benutzt.

WLAN:
Wireless Local Area Network (engl. „drahtloses lokales Netzwerk“ – Wireless LAN, W-LAN, WLAN) bezeichnet ein „drahtloses“, lokales Funknetz, wobei meistens ein Standard der IEEE 802.11-Familie gemeint ist. Der Begriff „Wi-Fi“ wird oft fälschlich mit WLAN gleichgesetzt.

Im Gegensatz zum Wireless Personal Area Network (WPAN) haben WLANs größere Sendeleistungen und Reichweiten und bieten im Allgemeinen höhere Datenübertragungsraten. WLANs stellen Anpassungen der Schicht 1 und 2 des OSI-Referenzmodells dar, wohingegen in WPANs z. B. über eine im Netzwerkprotokoll vorgesehene Emulation der seriellen Schnittstelle und PPP bzw. SLIP eine Netzverbindung aufgebaut wird. Bei WLAN kommt heute meistens das Modulationsverfahren OFDM zum Einsatz.
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